K2 Übergangsmassnahmen Bushaltekanten Durchmesserlinien Bahnhof Luzern: Bauarbeiten


Publikations­datum
27.01.2026
Meldungs­nummer
27696-01
Art
Bau
Kanton
Luzern
Arbeit
45000000: Bauarbeiten
Beschreibung

Der Bahnhof Luzern ist der zentrale Knotenpunkt im ÖV-System der Stadt und Agglomeration Luzern. Die Verknüpfung der städtischen Buslinien untereinander und mit den regionalen Buslinien geht am Bahnhof vonstatten. Aktuell werden die bestehenden Durchmesserhaltekanten von vier Durchmesserlinien angefahren. Am Bahnhof Luzern enden 10 städtische und 7 regionale Buslinien.

Der Verkehrsverbund Luzern strebt die Schaffung zusätzlicher Durchmesserlinien an. Dieses Vorhaben ist jedoch mit der vorhandenen Infrastruktur am Bahnhof Luzern nicht möglich. In einem weiteren Schritt sollen möglichst viele der bestehenden Radiallinien zu Durchmesserlinien umgewandelt werden. Einerseits können dadurch attraktive Direktverbindungen geschaffen werden. Andererseits kann, im Hinblick auf den Durchgangsbahnhof, der Platzbedarf für die Haltestelleninfrastruktur reduziert werden.

Für die Umsetzung der geplanten Durchmesserlinien sind von 2016 bis 2022 zusätzliche Durchmesserhaltekanten projektiert worden. Der Kanton hat sich entschieden, das ausgearbeitete Vorprojekt zu sistieren und die Planung für zusätzliche Haltestelleninfrastruktur am Bahnhof Luzern neu aufzugleisen.

 

Der Bedarf nach zusätzlicher Infrastruktur bleibt unabhängig des verworfenen Vorprojekts weiterhin bestehen. Aufgrund der Abhängigkeiten mit der Netz- und Flottenstrategie der vbl und den Zielsetzungen der VVL (fossilfreier ÖV) muss die Anlage bis spätestens ab Dezember 2026 in Betrieb gehen.

 

In der Machbarkeitsstudie hat sich gezeigt, dass für zusätzliche Durchmesserperronanlagen kaum Spielraum besteht. In beide Richtungen bestehen keine Alternativen zu den vorgeschlagenen Sofortmassnahmen. Für die Umsetzung müssen zwingend Kompromisse eingegangen werden und es braucht ein Entgegenkommen von allen Seiten. So müssen beispielsweise Veloabstellplätze aufgehoben bzw. reorganisiert werden, Richtlinien können nicht vollumfänglich eingehalten werden und im Busbetrieb müssen Abstriche gemacht werden. Die Sofortmassnahmen sind mit der Ertüchtigung der bestehenden Durch-

messerkanten kompatibel.

 

Es wurde ein breites Spektrum an Lösungsansätzen – betrieblich und infrastrukturell – untersucht. Als Bestvariante wird einerseits eine neue Doppelhaltekante in der Pilatusstrasse in Richtung Kantonalbank und andererseits eine Reorganisation der Kanten im Bereich Perron C bis F vorgeschlagen. Mit der Machbarkeitsstudie konnte eine Lösung aufgezeigt werden, wie durch pragmatische Sofortmassnahmen

die notwendige Infrastruktur für zusätzliche Durchmesserkanten umgesetzt werden kann.

Die weitere Projektierung wurde deshalb an die Kost + Partner AG Luzern vergeben, welche die Sofortmassnahmen umgehend zu einem Bauprojekt ausarbeitet, nach der kantonalen Vernehmlassung die Plangenehmigung beim Bundesamt für Verkehr (PGV) einholt, die Baumeisterarbeiten beschafft und den Bau vorantreibt, damit die Umsetzung per Ende 2026 gewährleistet ist.

 

Baumeisterarbeiten

-      Belagsbau inkl. Fundationsschicht und Randabschlüsse

-      Bushaltestellen in Beton (BehiG-konform)

-      Neubau / Anpassung Strassenentwässerung

-      Neubau Baumrost für best. Baumanlagen

 

Randbedingungen, Einschränkungen

-      Es sind diverse Randbedingungen und diverse Baueinschränkungen zu berücksichtigen (vgl. dazu Submissionsunterlagen).

-      Die Arbeiten erfolgen unter Aufrechterhaltung des Verkehrs, insbesondere Busverkehr und Notfalldienste.

-      Die Arbeiten sind etappenweise, und in Kleinetappen unter Berücksichtigung sämtlicher Randbedingungen zu erstellen.

-      Die Platzverhältnisse sind teilweise sehr eng.

-      Die Lärmbelastung muss minimal gehalten werden.

-      Die Zugänglichkeit zu den Parzellen der Anwohner, Zu- Wegfahrten für Geschäfte, Drittbaustellen, etc. muss jederzeit für sämtliche Verkehrsteilnehmer sicher gewährleistet werden.

-      Zu berücksichtigen ist, dass die Sicherheit für Anwohner, Zu-, Wegfahrten, zu Fuss Gehende, Velofahrende, öV, MIV, LV, etc. jederzeit optimal und sicher gewährleistet werden muss und dass gleichzeitig auch die Behinderungen absolut klein gehalten werden müssen.

 

Termine

-      Die Ausführung erfolgt ab 18.05.2026 (vorbehältlich Kreditbewilligung).

-      Die Arbeiten müssen in mehreren Etappen, Unteretappen und mehrheitlich parallel ausgeführt werden.

Details zu den Terminen können den Submissionsunterlagen

 
Kontakt
Stadt Luzern, Tiefbauamt
Daniel Nussbaumer
Industriestrasse 6
6005 Luzern

 

Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr. Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr. Verbindlich sind ausschliesslich die vom Verein simap auf www.simap.ch publizierten Originaldaten.




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