Digital Signage CMS: Branchenspezifisches Softwarepaket
Die Soll-Situation soll stufenweise in vier Phasen erreicht werden und betrifft die Teile FIDS und
«Non-Commercial», während der Teil «Commercial» abgegrenzt wird. In der ersten Phase wird das
bisherige Digital Signage CMS (Kurz: DS-CMS) der FZAG durch eine cloudbasierte Software
abgelöst wird. Die Phase 1.2 sieht die Integration von Wartezeitinformationen vor, während in der
zweiten und dritten Phase, sofern möglich, das sogenannte FIDS integriert werden soll. In der
vierten und letzten Phase sollen dann die bestehenden DS-Player (Appliances und Workstations)
der FZAG durch neue DS-Player ersetzt werden.
Phase 1.1 wird isoliert und vollständig abgeschlossen durchgeführt. Sie bildet die Grundlage für alle
weiteren Schritte und ist nicht mit anderen Phasen kombinierbar. Phase 1.2 bis 4 können –
abhängig von den Rahmenbedingungen und verfügbaren Ressourcen – entweder sequenziell
(nacheinander) oder teilweise parallel umgesetzt werden. Die genaue Abfolge/Parallelisierung resp.
Planung erfolgt in gemeinsamer Absprache zwischen FZAG und Anbieter.
Phase 1.1: Ablösung DS-CMS (Non-Commercial) :
In der ersten Phase (Unterphase 1.1) wird das aktuelle DS-CMS, welches OnPremise betrieben
wird, durch eine neue cloudbasierte Software ersetzt. Dabei ist sicherzustellen, dass die
Inhaltspublikation weiterhin über die bereits bei der FZAG eingesetzten DS-Player (Appliances
sowie Windows Clients) auf den digitalen Anzeigen erfolgen kann. Gleichzeitig sind die
bestehenden Quell- und Um- oder Fremdsysteme (Okta B2B, Webseiten, TV-Streams,
Parkleitsystem) an das neue DS-CMS anzubinden.
Phase 1.2: Integration Wartezeiten :
In einer zweiten Unterphase muss zusätzlich das System «Xovis», welches Informationen zu
Passagier-Wartezeiten zur Verfügung stellt, via sogenannte «ZRH Bridge» an das neue DS-CMS
angebunden werden. Dabei ist sicherzustellen, dass die Wartezeitinformationen auf den digitalen
Anzeigen publiziert werden können.
Phasen 2 und 3: Integration FIDS;
In den nächsten beiden Phasen sollen zusätzlich das sogenannte Flight Information Display System
(Kurz: FIDS), welches Flugbetrieb relevante Informationen zur Verfügung stellt, an das neue DSCMS
angebunden werden. Dabei ist sicherzustellen, dass die Fluginformationen auf den
(bisherigen) digitalen Anzeigen publiziert werden können und die in Kapitel 3.2 beschriebenen Use-
Cases, sowie die generellen FIDS Anforderungen und die IT-Anforderungen an Architektur &
Security gemäss Leistungsverzeichnis unterstützt werden.
Dieses soll in folgende zwei Phasen aufgeteilt werden:
Phase 2 Integration FIDS Public:
Die Migration der FIDS Pages, welche für die Passagiere am Flughafen bestimmt sind (FIDS
Public), soll durch den Lieferanten komplett im Rahmen der Phase 2 Integration FIDS Public
durchgeführt werden. Die Anzahl FIDS Pages ist aus dem Mengengerüst im Kapitel 4.1.1 und die
repräsentativen Screenshots von Beispiel-Seiten sind aus den Use Cases aus Anhang B zu
entnehmen. Der Lieferant soll Kosten und Aufwand für dieses Migrationspaket schätzen und im
Angebot separat offerieren. Nach dieser einmaligen Migration der Inhalte durch den Anbieter,
werden noch zu definierende Stellen der FZAG deren Pflege und Neuerstellung übernehmen. Der
Flughafen Zürich - Digital Signage CMS Seite 5 von 10
Lieferant soll im Angebot eine entsprechende Super-User Schulung inkl. Dokumentation
berücksichtigen und separat offerieren (voraussichtliche Anzahl Teilnehmer: ca. 10-12 Personen).
Der Auftrag zur Umsetzung der Phase 2: Integration FIDS Public wird zu einem späteren Zeitpunkt
erteilt, sofern folgende Voraussetzungen erfüllt sind:
- FZAG Management Entscheid Ablösung FIDS Public liegt vor
- Das neue Digital Signage System erfüllt die FIDS Anforderungen
- Phase 1.1 “Ablösung DS-CMS” konnte erfolgreich umgesetzt werden
Phase 3 Integration FIDS Staff :
Die Migration der FIDS Pages, welche für Kommunikation und Information unter Flughafen
Mitarbeitenden sind (FIDS Staff), müssen vor einer allfälligen Migration zuerst noch durch FZAG
grundlegend bereinigt werden. Es ist aktuell davon auszugehen, dass die Anzahl Staff FIDS Pages
drastisch reduziert werden kann. Der Umfang dieses Migrationspakets ist zum aktuellen Zeitpunkt
jedoch nicht definierbar. Aus diesem Grund soll der Lieferant im Angebot Kosten und Aufwand für
die Migration einer einzelnen Seite in Abhängigkeit der jeweiligen Kategorie schätzen und separat
offerieren. Zudem ist der dafür geltende Stundensatz auszuweisen. Da vor allem die tabellarischen
Inhalte (sogenannte “Flightlists”) sehr ähnlich aufgebaut sind, sollen die Aufwand- und Kosten-
Ersparnisse durch die mögliche Wiederverwendbarkeit abgeschätzt und separat ausgewiesen
werden. Die Kategorien der Staff FIDS Pages sind aus dem Mengengerüst Kapitel 4.1.2 und die
repräsentativen Screenshots von Beispiel-Seiten pro Kategorie sind aus den Use Cases 5 und 6 in
Anhang B zu entnehmen.
Der Auftrag zur Umsetzung der „Phase 3: Integration FIDS Staff“ wird zu einem späteren Zeitpunkt
erteilt, sofern folgende Voraussetzungen erfüllt sind:
- FZAG Management Entscheid Ablösung FIDS Staff liegt vor
- Das neue Digital Signage System erfüllt die FIDS Anforderungen
- Phase 1.1 “Ablösung DS-CMS” konnte erfolgreich umgesetzt werden
- Phase 2 Integration FIDS Public konnte erfolgreich umgesetzt werden
Phase 4: Ersatz DS-Player (Die DS-Player werden von der FZAG gekauft):
In der letzten Phase sollen alle bestehenden DS-Player (Appliances und Workstations) sowohl im
Bereich «Non-Commercial» wie auch «Flight Information (FIDS)» durch neue DS-Player ersetzt
werden. Vorbehalten bleibt der Einsatz bestehender Hardware aus betrieblichen oder wirtschaftlich
nachhaltigen Gründen.
Jürg Wolfsteiner
Postfach
8058 Zürich-Flughafen
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